• Dr. Beck & PartnerDr. Beck & Partner
  • Standort NürnbergStandort Nürnberg
  • SeminarSeminar
  • BesprechungszimmerBesprechungszimmer
  • EicheEiche
  • InsOExcellenceInsOExcellence
  • BürosBüros
  • BesprechungszimmerBesprechungszimmer
  • ReferenzenReferenzen
  • BibliothekBibliothek
  • AktenschrankAktenschrank

Zuversicht bei Neumayer Tekfor

01.03.2013
Baden Online

... zurück zur Übersicht

Der insolvente Automobilzulieferer nähert sich seinen Sanierungszielen / Gespräche mit Investoren

Offenburg/Hausach Der in die Insolvenz geratene Hausacher Automobilzulieferer Neumayer Tekfor ist nach den gestrigen Gläubigerversammlungen zuversichtlich, die Gruppe und die einzelnen Standorte erhalten zu können. Ebenso sei man »einer möglichst hohen Befriedigung der Gläubigerforderungen bereits sehr nahe«, hieß es.

Bei den Gläubigerversammlungen für die einzelnen Gesellschaften habe es breite Zustimmung zu dem von Eigenverwalter Joachim Exner und dem vom Amtsgericht Offenburg bestellten Sachwalter Jan Markus Plathner vorgestellten Sanierungskonzept gegeben. Demnach werden die einzelnen operativ tätigen Gesellschaften an den Produktionsstandorten in Deutschland, die Neumayer Tekfor GmbH (Hausach), die Neumayer Tekfor Rotenburg GmbH, die Neumayer Tekfor Schmölln GmbH sowie die Tekfor Services GmbH jeweils über ein Insolvenzplanverfahren in Eigenverwaltung saniert. Auf der Ebene der Neumayer Tekfor Holding können dann Investoren alle in- und ausländischen Tochtergesellschaften erwerben.

»Durch dieses Verfahren erreichen wir den Erhalt der Gruppe als Ganzes, der einzelnen Produktionsstandorte und der gegenwärtig über 1600 Arbeitsplätze in Deutschland. Gleichzeitig können wir so die Gläubiger besserstellen als bei allen alternativen Verwertungsmöglichkeiten«, betonten Exner und Plathner bei den insgesamt fünf Gläubigerversammlungen gestern am Landgericht Offenburg.

Exner und Plathner berichteten den insgesamt rund 70 erschienenen Gläubigern auch über den Fortgang der Sanierung seit Einleitung des Schutzschirmverfahrens im September 2012. Demnach sei es gelungen, in allen deutschen Werken die Produktivität zu steigern und Qualitätsverbesserungen zu erzielen und somit auch die gesetzten Planziele in Umsatz und Ergebnis zu erreichen und sogar teilweise zu übertreffen.

Dadurch sei es auch gelungen, größere Einschnitte im Personalbestand zu vermeiden. Bislang lägen zwei verbindliche Angebote für eine Übernahme aller in- und ausländischen Tochtergesellschaften und für die Gruppe insgesamt vor.

Im nächsten Verfahrensschritt sollen nun bis Mitte März die detaillierten Insolvenzpläne für die operativen Tochtergesellschaften beim Insolvenzgericht Offenburg eingereicht werden.